Aktuelle News

Dienstag Vormittag Yin & Yang Yoga im Pfarrsaal Nüziders

Allgemeines:Hatha/Yin - Yoga
Termin:Dienstag 10.01. bis 25.04.2023
Zeit:10:00 bis 10:15 Uhr
Einheiten:13 (à 75 Minuten)
Ort:Nüziders
Kursgebühr:€ 185,--
Buchbarja
Hatha/Yin - Yoga Dienstag 10.01. bis 25.04.2023 10:00 bis 10:15 Uhr Nüziders Hatha Yoga

Erfahren praktische Tipps und Hinweise für ein körpergerechtes Training, nach den neuesten Erkenntnissen.

Die klassischen Yoga-Asanas sind so konzipiert, dass sie jeweils bestimmte Bereiche unseres Körpers (z.B. die Verdauung), unserer Seele (z.B. die Verinnerlichung) oder unseres Geistes (z.B. die Achtsamkeit) ansprechen. In den detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, sind neben den körperlichen Wirkungen jetzt auch die geistigen Aspekte sowie Vorsichtsregeln bei körperlichen Beschwerden stärker hervorgehoben.

Die Gesundheitshinweise beruhen auf jahrelanger Beobachtung und Erfahrung sowie aktuellen medizinischen Studien, wie sie zum Beispiel im Rahmen der „Rückenschule“ durchgeführt wurden.

Mithilfe von Meditationen, Pranayamas und Entspannungsübungen, können unsere Akkus wieder aufgeladen werden.




Yin Yoga - eine andere Dimension!

Sei Deine eigene Insel - wie Yin Yoga wirkt
Fühlst Du Dich manchmal wie ein Oktopus, der mit acht Armen zwischen all den täglichen Aufgaben schwimmt? Gerade in dieser kaum planbaren Zeit ist unser Improvisationstalent besonders gefragt. Die gute Nachricht: Mit Yin Yoga kannst Du Deine eigene Insel erschaffen, ein Eiland der Geborgenheit. Erfahre mehr über diesen ruhigen Yoga-Stil.
Yin Yoga führt Dich zurück zu Dir, in die Stille und das Urvertrauen. Wie das geht? Mit langsamen Bewegungen, fast wie in Zeitlupe, viel hin spüren und längerem Verweilen in den Positionen. Diese erinnern durchaus an die klassischen Asanas (Yoga-Übungen) – und folgen doch einem eigenen Konzept.
So wird vorrangig im Sitzen und Liegen praktiziert, gestützt von etlichen Hilfsmitteln wie Kissen, Decken und Blöcken. Beispielsweise platzierst Du sitzend im Butterfly zwei Blöcke unter den Knien und legst Dich für etwa fünf Minuten nach vorn oder hinten auf ein dickes Kissen. Die Unterstützung von außen trägt dazu bei, dass wir mehr in die Matte sinken und im Inneren schlussendlich loslassen können.

Und darum geht es im Yin Yoga: Nichts mehr festzuhalten – weder mit den Muskeln, noch mit dem Geist. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine andere Dimension des Yoga.
Stimuliert werden Faszien, tieferliegende Muskeln, Sehnen und Bänder. Durch das sanfte Dehnen füllen sich die Faszien wieder mehr mit Flüssigkeit und erneuern sich – was uns geschmeidiger werden lässt. Vielleicht kennst Du das vom Osteopathen, der auch durch leichtes Bewegen Verklebungen oder Fehlstellungen löst.
Zunächst sind viele Körperbereiche noch angespannt, weil wir es nun mal gewohnt sind, ständig unter Strom zu stehen. Manch einem hilft leise Musik oder ein schönes Gedicht, um dabei seinen Geist zu umgarnen. Vor allem unser Atem kann wie ein Anker wirken, um ruhiger zu werden und zu uns selbst zu finden. Damit die Gedanken nicht davonfliegen, kann man sich im Stillen sagen: „Ich atme ein und fühle mich frei; ich atme aus und lasse los.“
Weit mehr als liegen und atmen
Erst einmal mag es ungewohnt sein, fünf Minuten in einer Asana zu verweilen. Gerade für unser schwungvolles Gedankenkarussell ist das schwierig. Zu sehr sind wir darauf konditioniert, von einer Position in die nächste zu flowen. Wir können nicht mehr mit uns selbst allein sein. Sobald wir irgendwo warten müssen, zücken wir das Smartphone, lenken uns ab.
Deshalb ist es mutig, Yin Yoga auszuprobieren. Es stärkt die Verbindung zu Dir selbst und schenkt Dir ein tiefes Verständnis für das, was Dich beschäftigt. Zugegeben, das ist manchmal ungemütlich, Wegschauen bringt jedoch nichts. Inneres Anspannen kann zu Problemen führen, die immer schmerzhafter werden.
Um das zu vermeiden, kommuniziert unser Körper ständig mit uns – nur hören wir ihm kaum zu. Im Yin Yoga öffnen wir dieses Ohr, schaffen eine Insel der Geborgenheit und nehmen uns selbst an. Genauso, wie wir sind.

Im Yoga kommt es nicht darauf an, wie eine Position aussieht – viel wichtiger ist, wie sie sich anfühlt.